Über 75 Jahre Siebenbürgisches Jugendskilager
1949
Helmut Volkmer, gebürtiger Kronstädter aus Siebenbürgen, gründet zu Ostern 1949 das Siebenbürgische Jugendskilager am Hochkönig. Was als kleine Zusammenkunft junger Siebenbürger Sachsen beginnt, wird zur Tradition, die Generationen verbindet.
Der Ort: Die Mitterbergalm in Mühlbach am Hochkönig, Salzburg — eine Selbstversorgerhütte inmitten der österreichischen Alpen.
1949–1999
Ein halbes Jahrhundert lang leitet Helmut Volkmer das Skilager mit unermüdlichem Einsatz. Das Lager wächst von einer kleinen Gruppe zu einer festen Institution mit rund 100 Teilnehmern jedes Jahr zu Ostern.
Das Skilager wird zum Treffpunkt für Siebenbürger Sachsen aller Generationen — Kinder, Eltern und Großeltern fahren gemeinsam Ski, kochen zusammen und pflegen die Gemeinschaft.
1986
Aus dem Skilager heraus wird die Sektion Karpaten des Deutschen Alpenvereins (DAV) gegründet — zunächst als „Siebenbürgischer Alpenverein" in Salzburg registriert, später in München eingetragen. Das Skilager war die Keimzelle dieser Vereinigung.
1994
Helmut Volkmer erhält den Siebenbürgisch-Sächsischen Jugendpreis in Anerkennung seines jahrzehntelangen Engagements für die Jugendarbeit.
1999
Nach 50 Jahren übergibt Helmut Volkmer die Leitung an seine Tochter Kerstin Simon. Zur Feier des 50. Jubiläums erhält er das goldene Ehrenwappen des Verbandes der Siebenbürger Sachsen.
Kerstin führt das Skilager mit dem gleichen Geist weiter — Gemeinschaft, Tradition und Freude am gemeinsamen Erleben in den Bergen.
2016
Helmut Volkmer, der Gründer des Jugendskilagers, verstirbt. Sein Vermächtnis lebt weiter — in der Gemeinschaft, die er geschaffen hat, und in den Generationen, die das Skilager geprägt hat.
2026
Nach 25 Jahren übergibt Kerstin Simon die Leitung an ihre Tochter Alina Simon. Zum 75. Jubiläum wird Kerstin für ihren Einsatz und ihre Verdienste rund um das Skilager geehrt und gefeiert.
Helmut Volkmer — Gründer des Skilagers
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